Auslandpraktikum von Schülern der Abteilung Metalltechnik im Rahmen von ERASMUS+ in Südtirol

Bereits am Sonntagmittag (9.11.25) reisten sieben Praktikanten, Auszubildende zum Beruf des Werkzeugmechanikers, Industriemechanikers und Anlagenmechanikers, und eine koordinierende Lehrkraft (Herr Ralph Kießling) von Neumarkt aus mit dem Zug nach Südtirol an. Etwa acht Stunden später waren schließlich Alle gut und ohne größere Zug-Verspätung in ihren Unterkünften in den Städten Bruneck, Brixen und Meran angekommen. Unterkünfte und Bahntickets buchten alle Teilnehmer vorab selbst.
Am darauffolgenden Montag (10.11.25) ab 7:00 Uhr starteten die Praktikanten in ein zweiwöchiges Praktikum in unseren Partnerbetrieben vor Ort. Vom mittelständischen Betrieb mit über 600 Mitarbeitern (Fa. Sinter Metals, Bruneck) bis hin zum familiären Kleinbetrieb mit 10 Mitarbeitern (Fa. Parth Installateur, Lana) war alles dabei. Alle unsere Auszubildenden fühlten sich in ihren Betrieben gut aufgenommen, sie wurden in berufstypische, praktische Tätigkeiten unterwiesen und führten diese selbstständig aus. Sie konnten verschiedene Tätigkeiten, Abteilungen und Kundenprojekte (Sanitär, Heizung, Klima) kennenlernen.
Die Kontakte zu den Partnerbetrieben wurden bereits ab Februar 2025 geknüpft, als feststand, dass die Bewerbung des Berufliche Schulzentrums Neumarkt als „Erasmus+“-Schule erfolgreich war. Ziemlich schnell war klar, dass es für die Teilnehmenden der Abteilung Metalltechnik in den Raum Meran gehen soll. Bis Ende Juli konnten die sieben Praktikumsbetriebe geworben werden, bis Ende August auch alle Praktikanten (bis auf eine Ausnahme), was einiges an Abstimmungsarbeit erforderte. Eine weitere Abstimmung erfolge Anfang September im Rahmen eines vorbereitenden Besuchs in Südtirol durch die koordinierende Lehrkraft Ralph Kießling.
Am Samstag (15.11.25) trafen wir uns im zentralen Bozen. Neben einer gemeinsamen Stadtbesichtigung und dem Besuch des Wochenmarktes stand natürlich die Einkehr in einer typisch italienischen Pizzeria auf dem Programm.
Ab Sonntag (16.11.25) übernahm André Lindner die Betreuung vor Ort. Nach Abschluss der Praktikas am Freitagmittag (21.11.25) erfolgte die Rückreise ab 13:30 Uhr von Meran aus über Bozen, München und Nürnberg. Mit etwa einstündiger Verspätung waren schließlich alle Teilnehmer am späten Abend wohlbehalten in Neumarkt und Umgebung zurückgekehrt, und um die ein oder anderer Erfahrung „reicher“.
An dieser Stelle möchten ich mich bei den Praktikumsbetrieben, Praktikanten, Ausbildungsbetrieben für die tolle Zusammenarbeit und Unterstützung bedanken!
Besonderer Dank gilt Herrn Christian Meier, als ERASMUS+ Koordinator des BSZ, der uns super auf die Mobilität vorbereitet und hingeführt hat. Weiterer Dank gilt Ute Nißlbeck, die das Projekt ERASMUS+ federführend leitet und Fritz Herrmann (Finanzen).
Anbei einige Impressionen der Anreise, vom Praktikumsstart (Lana) und aus Bozen.

Viele Grüße

OStR Ralph Kießling, Koordinator Abt. Metalltechnik mit Team (André Lindner, Fritz Herrmann)

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Hr. Wening von der Firma Hasco besuchte auch in diesem Schuljahr wieder die angehenden Werkzeugmechaniker der MWE 12a und berichtete den interessiert lauschenden Zuhörern über aktuelle Entwicklungen im Werkzeugbau.

Dazu zählten in diesem Jahr vor allem die Möglichkeit der DLC-Beschichtung für Werkzeugkomponenten (DLC steht dabei für "diamond-like-carbon", auf deutsch auch diamantähnlicher Kohlenstoff) die mit vielen Vorteilen aufwartet. Begeistert zeigten sich die Auszubildenden auch von einem sog. Einfallkern zur Gewindefertigung, der ebenfalls vorgestellt wurde.

Die Schüler der MWE 12a bedankten sich für die aktuellen Informationen zu ihrer beruflichen Tätigkeit und Ihr Klassleiter, Hr. FOL H.Drescher freute sich bereits auf eine Fortsetzung der Veranstaltung im nächsten Schuljahr. 

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Projekt Hebelpresse

Gemeinsames Projekt Schule-Betrieb: Hebelpresse

Die Einführung der neuen lernfeldorientierten Lehrpläne fordert eine intensive Zusammenarbeit von Schule und Ausbildungsbetrieb. In einem Arbeitskreis Metall treffen sich in regelmäßigen Abständen die Ausbilder und Lehrkräfte um die Zusammenarbeit zwischen Ausbildungsbetrieb und Berufsschule zu intensivieren.

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